VISION IS POSSIBLE III
Viele junge Menschen erleben heute Orientierungslosigkeit, Leistungsdruck, familiäre Belastungen oder das Gefühl, keinen Platz in der Gesellschaft zu haben. Sie stehen vor wichtigen Entscheidungen, ohne ausreichend Unterstützung oder Raum zur Selbstwahrnehmung. Traditionelle Förderangebote erzeugen oft zusätzlichen Druck.
VISION IS POSSIBLE III bietet einen wertfreien, kreativen und sicheren Raum, in dem junge Menschen Mut entwickeln, ihre Stärken entdecken und neue Zukunftsperspektiven gestalten können – ohne Bewertung und ohne Leistungsanforderungen.
Die Methode basiert auf langjähriger Erfahrung in sozial-kulturellen Projekten (u. a. Bleiberger Fabrik, GastWerk 4.0, JVA Heinsberg) sowie auf der persönlichen Lebensgeschichte der Projektleiterin, die künstlerische Arbeit als kraftvolles Werkzeug für Selbstwirksamkeit und Orientierung selbst erfahren hat.

Zielgruppe
Junge Menschen (16–25 Jahre), die
– Orientierung suchen
– sich ausgegrenzt oder überfordert fühlen
– Unterstützung im sozialen Miteinander benötigen
– kreative Zugänge bevorzugen
– einen geschützten Raum für Selbstwahrnehmung brauchen
Einsatzfelder: Jugendzentren, Träger der Jugendhilfe, Jobcenter-Maßnahmen, Schulen, Kulturinstitutionen, Wohngruppen, Integrationsprojekte.
Projektidee & Ansatz
VISION IS POSSIBLE nutzt Kunst und kulturelle Ausdrucksformen, um Selbstvertrauen, Motivation und Orientierung zu fördern.
Methodische Elemente:
– Bewegung & Körperwahrnehmung
– Musik, Gesang & Rhythmus
– kreative Übungen / Foto & Video
– Storytelling & Improvisation
– Collagen & Vision Boards
– gemeinschaftliche Kunstaktionen
Ziele
Persönliche Ziele
– Talente entdecken
– Selbstbewusstsein stärken
– Motivation und Mut entwickeln
– Orientierung für nächste Schritte finden
Soziale Ziele
– sichere Kommunikation üben
– Vertrauen & Gemeinschaft erleben
– Konflikten gelassener begegnen
Künstlerische Ziele
– kreative Ausdrucksformen kennenlernen
– eigene Ideen sichtbar machen
– ein kleines Kunstprojekt gestalten
Der Ansatz ist nicht therapeutisch, sondern ein praktisches Empowermentmodell, das junge Menschen stärkt, aktiviert und ihnen neue Perspektiven eröffnet.
Besonderheiten
– komplett ohne Leistungsdruck
– offene, wertschätzende Atmosphäre
– authentische Leitung mit eigener Resilienz-Erfahrung
– kreative Methoden statt Theorie
– flexibel an Einrichtungen anpassbar
– nachhaltig wirksam für Selbstbild und Zukunftskompetenz
Nutzen für Einrichtungen und Träger
– Stärkung und Stabilisierung junger Menschen
– Förderung von Motivation, Orientierung und Selbstvertrauen
– Verbesserung sozialer Kompetenzen
– Unterstützung beim Übergang in Ausbildung, Arbeit oder Projekte
– nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung
– innovatives künstlerisches Empowerment-Angebot als Ergänzung zu bestehenden Maßnahmen
VISION IS POSSIBLE I
VISION IS POSSIBLE I ist ein künstlerisch-soziales Projekt für Frauen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland vor neuen Herausforderungen stehen. In persönlichen Gesprächen und kreativen Prozessen werden die Teilnehmerinnen ermutigt, ihre Träume, Ziele und inneren Stärken neu zu entdecken und Selbstvertrauen zu entwickeln.
Mithilfe der Blumen- und Pflanzenmetapher reflektieren die Frauen ihre eigene Identität und ihr Potenzial: Wie Pflanzen, die neu eingepflanzt werden, können auch sie in einer unterstützenden Umgebung Wurzeln schlagen und wachsen. Die Gespräche und kreativen Arbeiten werden filmisch dokumentiert und münden in einen Kurzfilm, der den Frauen Sichtbarkeit verleiht und ihre Vielfalt als Bereicherung für die Gesellschaft zeigt.
Das Projekt möchte Mut machen, Selbstbewusstsein stärken und den Teilnehmerinnen neue Perspektiven für ihren Weg in der neuen Heimat eröffnen.
VISION IS POSSIBLE II
ein Projekt für jugendliche Insassen in Justizvollzugsanstalten. Ziel ist es, die Teilnehmer dabei zu unterstützen, ihre persönlichen Ziele zu erkennen, festgefahrene Denkmuster zu reflektieren und neue Zukunftsperspektiven zu entwickeln.
In dreitägigen Workshops setzen sich die Jugendlichen mithilfe von Video- und Fotografie intensiv mit ihrer Persönlichkeit auseinander. Im ersten Teil lernen sie, ihr bisheriges Verhalten bewusst wahrzunehmen und zu hinterfragen. Im zweiten Teil werden sie ermutigt, ihre Komfortzone zu verlassen, neue Rollen auszuprobieren und ihre Zukunft aktiv zu visualisieren.
Die kreative Filmarbeit dient dabei als Spiegel und Motivation zugleich: Sie hilft den Teilnehmern, sich selbst neu zu sehen, Verantwortung für ihre Entscheidungen zu übernehmen und den Mut zu entwickeln, nach der Entlassung einen neuen Lebensweg einzuschlagen.
Workshopvarianten
Damit die Arbeit gut gelingt
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Ein ruhiger, heller Raum ist ideal, gerne mit Stuhlkreis und Flipchart.
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Bei Workshop-Reihen: möglichst derselbe Raum für alle Termine.
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Eine vertrauliche, wertschätzende Atmosphäre bildet die Grundlage für eine gelingende Arbeit.






